Montag, 5. Januar 2009

Miteinander

Seit ich gestern meine beiden neuen tierischen Mitbewohner ins Regal gesetzt hab, geht mir ein Lied im Kopf rum. Lange, lange ist es her, dass wir es während der Jugendzeit in den Gruppen und Freizeiten gesungen haben.
Ein bischen geschaut und schnell gefunden (allein hätt ich den Text auch gar nicht mehr zusammenbekommen ;-)
Vielleicht kennt es ja die ein oder andere und sing ein bischen mit mir mit.....

Miteinander

Der Mensch kann manche Sachen ganz für sich selber machen.
Laut lachen oder singen, kreuzweis im Tanze springen.
Nur bringt das nicht die reine Erfüllung so alleine.
Es wird gleich amüsanter, betreibt´s man miteinander.
Refrain:
O lioliola! Wir sind miteinander da,
zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam.
O lioliola! Miteinander geht es ja!
Wenn wir zusammen kommen, komm´n wir der Sache nah.

Zu manchen Tätigkeiten bedarf es eines Zweiten:
So etwa zum Begleiten, zum Tratschen und zum Streiten.
Auch das Zusammen-Singen soll zweisam besser klingen.
Erst recht in Liebesdingen lässt sich zu zweit mehr bringen.
O lioliola....

Sodann das Fußballspielen geht immer nur mit vielen -
wie auch das Volksfest feiern (und das nicht nur in Bayern).
Auch Demonstrationen, wenn sie den Aufwand lohnen,
erfordern eine Menge an menschlichem Gedränge.
O lioliola....

Im wesentlichsten Falle, da brauchen wir uns alle
auf diesem Erdenballe, damit er nicht zerknalle.
Schiebt alle Streitigkeiten für eine Weil auf Seiten,
und lasst uns drüber streiten dereinst in Friedenszeiten.
O lioliola....

Befällt uns das Verzagen, so müssen wir´s verjagen.
Vielleicht zusammen singen, ein Fass zu Ende bringen.
Lasst uns zusammen juchzen und wenn es sein muss schluchzen.
Der Mensch braucht jede Menge ganz menschliches Gedränge.
O lioliola...
.


Text : Dieter Süverkrüp

1 Kommentar:

  1. Ui, an das Lied hab ich lang nicht mehr gedacht und noch nie den ganzen Text gelesen ... hab ein bisschen mitgesungen
    LG, Gesine

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